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Institut – Aktuelles

12.03.2021

Belastungen bei Kindern und Jugendlichen in Pandemiezeit

bvvp fordert: Planungen für die Zeit nach dem Lockdown müssen jetzt starten

Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten hat im Ergebnis einer Online-Befragung von knapp 400 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Kinder- und Jugendpsychiatern und Kinderärzten im Zeitraum von Mitte Dezember 2020 bis Mitte Januar 2021 Antworten von geschätzt mehr als 10.000 Kindern und Jugendlichen ausgewertet. Die Daten weisen auf alarmierende Belastungen dieser Altersgruppe in der Corona-Pandemie.

Benedikt Waldherr, der Bundesvorsitzender des bvvp weist darauf hin: „Man muss jetzt Strategien entwickeln, die Kinder und Jugendliche unterstützen und ihre Bedürfnisse im Blick haben” und die Sprecherin des bvvp-Gremiums, Ariadne Sartorius betont: „Durch ein Maßnahmenpaket, das jetzt auf den Weg gebracht werden muss, kann das Selbstwirksamkeitserleben der Kinder- und Jugendlichen – jenseits von Leistungsorientierung – gefördert werden. Das ist überfällig und dafür muss man jetzt Geld in die Hand nehmen.”

Für SIMKI heißt das, dass die Umsetzung vom „Zweiten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite” mit einer Verlängerung der Zugangsvoraussetzungen für Sozialpädagogen zur Ausbildung als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten hinreichend begründet und notwendig ist.

Pressemitteilung bvvp

11.02.2021

Auswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Von Mai bis Juni 2020 hat die Forschungssektion Child Public Health am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) eine repräsentative Längsschnittstudie zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zwischen 7 und 17 Jahren und ihren Familien in Deutschland durchgeführt (COPSY-Studie).

Die Studie untersuchte auf der Basis einer Online-Befragung die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und lieferte Ansätze zur Prävention, zum Umgang mit der Krisensituation und zur Förderung der psychischen Gesundheit der Heranwachsenden.

Die erste Folgebefragung von mehr als 1.000 Kindern und Jugendlichen und 1.600 Eltern fand von Dezember 2020 bis Januar 2021 statt. Zu deren Ergebnis sagte die Leiterin der Studie, Frau Prof. Dr. Ravens-Sieberer: „Die Lebensqualität und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich in Deutschland im Verlauf der Corona-Pandemie weiter verschlechtert. Fast jedes dritte Kind leidet ein knappes Jahr nach Beginn der Pandemie unter psychischen Auffälligkeiten”.

Eine nächste Befragung ist für Sommer 2021 geplant.

Pressemitteilung des UKE zur COPSY-Studie, zweite Befragung

29.01.2021

18. SIMKI-Arbeitstreffen am 29.01.2021

Das diesjährige Arbeitstreffen fand aufgrund des Corona-Lockdowns als ZOOM-Meeting statt.

Mit Dr. Wilhelm Rotthaus konnten wir in diesem Jahr einen Vertreter der Systemischen Therapie als Gastreferenten gewinnen. Das Thema seines Fachvortrags lautete „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen”.

Dr. Wilhelm Rotthaus

Dr. Rotthaus ist Arzt für Kinder- und Jugend­psychiatrie und Psychotherapie und hat sich als Vertreter der klientenzentrieten Gesprächs- und Spieltherapie sowie der Systemischen Therapie Verdienste erworben. Von 1983 bis 2003 war er ärztlicher Leiter des Fachbereichs Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Rheinischen Kliniken Viersen. In dieser Funktion hat er Pionierarbeit geleistet. Er etablierte ein Modell systemischen Arbeitens und inspirierte damit viele andere Einrichtungen.

Dr. Rotthaus ist Autor zahlreicher Veröffent­lichungen und Mitherausgeber der Buchreihe „Störungen systemisch behandeln”.

Nach dem Vortrag beantwortete Dr. Rotthaus zahlreiche Fragen der Teilnehmer. Im zweiten Teil des Arbeitstreffens fand traditionsgemäß ein Austausch zwischen den Kooperationspartnern und SIMKI-Mitgliedern statt.

01.01.2021

Willkommen im Jahr 2021

Sehr geehrte Gäste und liebe Nutzer unserer Homepage,

auch wir wünschen Ihnen und uns selbst das Wichtigste dieser Tage: Gesundheit.

Unser Team arbeitet stetig daran, dass Lehre, Forschung und Behandlungen in gewohnter Qualität fortgesetzt werden können. Dabei müssen nicht nur die gesetzlichen Bestimmungen und hochschulinternen Vorgaben umgesetzt werden. Für uns ist es wichtig, dass Mitarbeiter, Dozenten und Ausbildungsteilnehmer mit möglichst wenig Einschränkungen ihre Aufgaben und ihre Anliegen erfüllen können. Die Versorgung der Patienten in unseren Ambulanzen und Lehrpraxen hat dabei Priorität.

Bitte wenden Sie sich mit Fragen, aber auch Anregungen jederzeit an uns.

Herzliche Grüße aus Mittweida

SIMKI e.V., Vorstand

28.08.2020

Neue Büroeinrichtung im Sekretariat

Pünktlich zum Semesterbeginn konnte das SIMKI-Sekretariat mit einer modernen Büroeinrichtung ausgestattet werden, welche

  • einen bestmöglichen Infektionsschutz für Besucher, Patienten und Mitarbeiter sicherstellt, indem Mindestabstände gewahrt werden,
  • den Sicht- und Datenschutz gegenüber Besuchern gewährleistet,
  • die Arbeitsplatzorganisation verbessert
  • und vor allem den Mitarbeiterinnen gute Arbeitsbedingungen in einem attraktiven Bereich bietet.
SIMKI-Büro SIMKI-Büro

27.05.2020

Gesetzliche Erweiterungen für die Zulassung zur KJP-Ausbildung

Am 14.05.2020 hat der Bundestag und am 15.05.2020 der Bundesrat das „Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite” beschlossen. Es dient dazu, das Funktionieren des Gesundheitswesens in einem, die gesamte Bundesrepublik Deutschland betreffenden, seuchenrechtlichen Notfall zu gewährleisten.

Dazu gehört auch die Sicherstellung der psychotherapeutischen Versorgung der Kinder und Jugendlichen. Da beim Gesetzgeber Zweifel bestehen, dass mit der zukünftigen universitären Direktausbildung in den kommenden Jahren genügend Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ausgebildet werden, wird im Artikel 19 - „Änderung des Psychotherapeutengesetzes” - festgelegt, dass Personen, die vor dem 31.08.2026 ein Studium begonnen haben (bisher 31.08.2020), welches den Regelungen des alten Psychotherapeutengesetzes entspricht, die Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten nach der bis zum 31.08.2020 geltenden Fassung des PsychThG absolvieren können.

Als Ausbildungsstätten sind Hochschulen für Angewandte Wissenschaften vorgeschrieben, an denen die KJP-Ausbildung mit einem Masterstudiengang verzahnt ist.

Voraussetzung ist, dass die jeweilige Länderbehörde dies für die Sicherstellung des Versorgungsauftrages für notwendig hält.

Da SIMKI eines der wenigen Institute in Deutschland ist, das diese Kriterien erfüllt, werden wir uns umgehend mit den sächsischen Ministerien in Beziehung setzen und einen entsprechenden Antrag stellen, damit wir im Rahmen der gesetzlichen Fristverlängerung unsere bewährten Ausbildungskurse nach der bisher geltenden Regelung durchführen können.

Wie begrüßen diese Erweiterung, da sie für die Versorgung dringend notwendig ist.

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