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Ausbildung – Zulassung

Zulassungsverfahren

Zunächst existiert ein förmliches Antragsverfahren, in dem die wesentlichen formalen Voraussetzungen des Bewerbers für die Zulassung zur Ausbildung geprüft werden.

Danach finden zwei Aufnahmegespräche bei zwei Lehrkräften statt, die verschiedene Psychotherapieverfahren lehren. Neben informellen Fragen soll geklärt werden, ob die Bewerber im Hinblick auf ihre private und berufliche Situation in der Lage sein werden, die Anforderungen der Ausbildung zu bewältigen und ob ihre Eignung für einen psychotherapeutischen Beruf gegeben ist. Sofern nach diesen beiden Gesprächen seitens der Lehrkräfte und der Bewerber keine Vorbehalte oder Bedenken bestehen, werden die Bewerber für das Zulassungsseminar empfohlen.

Zum Zulassungsseminar werden ca. 25 Teilnehmer eingeladen. Da der größere Teil der Ausbildung im Rahmen der Ausbildungsgruppe stattfindet, wird an einem Einführungs-Wochenende (20 Astd.) die Aufnahme- und Verarbeitungsfähigkeit der Bewerber im Gruppensetting erprobt. Am Ende des Seminars treffen die Teilnehmer ihre Entscheidungen in Bezug auf die Ausbildung und erhalten eine Einschätzung von der jeweiligen Lehrperson. Im Falle einer Ablehnung kann der Bewerber auf Antrag zu einem späteren Zeitpunkt erneut an einem Zulassungsseminar teilnehmen. Die endgültige Entscheidung über die Zulassung trifft der Ausbildungsausschuss. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zulassung zur SIMKI-Approbationsausbildung ohne Master

Nach § 5 PsychThG bestehen formale Zulassungsvoraussetzungen:

  • Ein im Inland abgeschlossenes Hochschulstudium (Uni) im Studiengang Psychologie (Diplom oder B.Sc. / M.Sc. unter Einschluss des Faches Klinische Psychologie)
  • Ein im Inland abgeschlossenes Hochschulstudium (Uni / HAW) im Studiengang Pädagogik bzw. Sozialpädagogik (Diplom, Magister, B.A. oder M.A.)
  • Ein in einem anderen Staat abgeschlossenes gleichwertiges Hochschulstudium der Psychologie, Pädagogik oder Sozialpädagogik

Nach der Bewerbung zur Ausbildung wird ein gebührenpflichtiges Zulassungsverfahren eröffnet.

Zulassung zur SIMKI-Approbationsausbildung mit Master

Hier gelten dieselben Zulassungsvoraussetzungen wie bei der Approbationsausbildung ohne Master.

Das Masterstudium „Therapeutisch orientierte Soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen” an der Hochschule Mittweida kann darüber hinaus aufnehmen, wer

  1. über einen ersten Hochschulabschluss (Bachelor, Diplom) oder einen Masterabschluss an einer Hochschule in den Studiengängen Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Sozialwesen verfügt,
  2. über einen Hochschulabschluss verfügt, der nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) und den Regelungen der Landesprüfungsämter zu einer Zulassung zur staatlich anerkannten Ausbildung in Kinder- und Jugendlichen­psychotherapie berechtigt.

Für ausländische Studienbewerber kann die Fakultät Soziale Arbeit den Zugang zum Studium von eigenen Leistungserhebungen abhängig machen.